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1190

Gründung des Deutschen Ordens bei Akkon

1191

Clemens III. nimmt den Deutschen Orden in den päpstlichen Schutz

1198

Umwandlung der Hospitalbruderschaft in einen Ritterorden nach dem Vorbild der Templer und Johanniter

1199

Innozenz III. approbiert diese Umwandlung

1226

Kaiser Friedrich II. bestätigt in der "Goldenen Bulle" von Rimini dem Meister und dem Deutschen Orden, das Kulmland und das zu erobernde Land der Preußen. Dem Hochmeister Hermann von Salza verleiht er die Rechte und Privilegien eines Fürsten des Imperiums

1230 - 1525

Gründung und Ausbau des Ordenslandes in Preußen

1237 - 1561

Der deutsche Orden in Liv-, Est- und Kurland

1525 - 1809

Ordensresidenz Mergentheim in Franken

1527

Kaiser Karl V. verleiht dem "Meister Deutschen Ordens in Deutschen und Welschen Landen" die Würde eines Administrators

1809

Aufhebung des Ordens in allen Staaten des Rheinbundes durch Napoleon. Verlegung der Residenz nach Wien

1837 - 1841

Wiederbelebung des mittelalterlichen Instituts der Deutsch-Ordens-Schwestern

1854 - 1897

Errichtung von Ordenspriesterkonventen in Lana, Troppau und Laibach

1866 - 1871

Errichtung der Institute der Ehrenritter und Familiären für das Sanitätswesen in der Monarchie

1923

Resignation de letzten Ritter-Hochmeister Erzherzog Eugen. Ordenspriester, seit 1933 im Rang eines Abtes, übernehmen erneut die Ordensleitung

1929

Päpstliche Umwandlung des Ritterordens in ein rein geistlichen Orden

1938

Auflösung des Ordens in Österreich durch das nationalsozialistische Regime

1939

Auflösung des Ordens im Sudetenland

1946

Wiederaufnahme der seelsorglich-karitativen Tätigkeit durch Brüder und Schwestern in der Bundesrepublik Deutschland

1947

Einsetzung des Ordens in seine alten Rechte in der Republik Österreich

1965

Approbation des Familiarenistituts durch Papst Paul VI

1970

Rezeption des alten Titels durch das Genaralkapitel

1977

Approbation der Ordensregeln durch die Religiosenkongregation

1988

Das Generalkapitel in Lana passt die Regeln und Statuten der Brüder mit den Durchführungsbestimmungen zum Apostolischen Statut der Familiären und die Lebensregeln und Statuten der Schwestern den Bestimmungen des neuen Kirchenrechts an

1993

Die dem Kirchenrecht angepassten Regeln der Brüder und Schwestern werden vom heiligen Stuhl endgültig anerkannt

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